Geschichte

Die Gründungsversammlung unseres Ortverbandes fand am 19. April 1964 in der Gaststätte Höfer in Schweinthal statt. 15 Mitglieder waren damals als Einzelmitglieder beim Eigenheimerverband in München aus Wies-Wachlehen gemeldet und diese wurden zu dieser Versammlung eingeladen. Erschienen waren zehn Einzelmitglieder und drei Gäste. Die Versammlung leitete Friedrich Hofbauer aus München. Zum 1. Vorsitzenden wurde Alfred Guba, zum stellvertretenden Vorsitzenden Ferdinand Gegenfurtner, zum Kassier Valentin Lendaro und Eberhard Stark zum Schriftführer gewählt. Der Vereinsnamen wurde mit “ Eigenheimerverein Wies-Wachlehen“ auf das Gründungsdatum rückwirkend zum 01. Februar 1964 festgelegt. Der Jahresbeitrag wurde auf 12 DM festgelegt.

Die Mitgliederzahl wuchs ständig an und so konnte der 1.Vorsitzende in der Versammlung 1965 bereits von 26 Mitgliedern berichten. Die erste größere Anschaffung die der Verein damals tätigte, war eine stabile, ausziehbare Metallleiter.

Bereits 1966 wurde zum ersten Mal eine Heizölsammelbestellung durchgeführt, ebenso eine Sammelbestellung für Düngemittel und für Kartoffel.

1967 wurde der Jahresbeitrag auf 15 DM erhöht und einige Wünsche der Mitglieder, wie z. B. ein Wartehäuschen an der Bushaltestelle der B 472 und die Straßenteerung in Wachlehen, konnten umgesetzt werden.

Da damals noch alle Jahre die Vorstandschaft gewählt wurde, gab es 1968 die erste Änderung. Eduard Dorn übernahm den Vorsitz. Dieses Amt bekleidete er bis 1972.  Danach wurde Karl-Heinz Reich 1. Vorsitzender das er bis zu seinem Tod 1978 innehatte. Johann Stemmer wurde sein Stellvertreter. Dieser war zugleich auch Kassier. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 18 DM angehoben und in der Versammlung von 1973 wurde beschlossen, diesen auf 27 DM anzuheben.

Die Mitgliederzahl war 1974 auf 42 angestiegen.

Ausflüge und Tagesfahrten wurden unternommen nach Südtirol, an den Bodensee, in den Schwarzwald, in das Rhein-Mosel-Gebiet (3-Tagesfahrt), nach Wien und ins Burgenland- Neusiedlersee.

Auch die Versammlungen waren damals sehr rege von 80 % der Mitglieder besucht.

1975 legte Johann Stemmer aus gesundheitlichen Gründen seinen Posten als Kassier nieder. Ihm folgte Wilhelm Seger nach, der sein Amt bis 1983 ausübte. Er übergab sein Amt an Jürgen Adler. Stellvertretender Vorsitzender wurde 1975 Leonhard Meier und blieb das ganze 18 Jahre bis 1993. 

1967: wurden erste Geräte angeschafft und der kleine Kinderspielplatz errichtet.

1977: wurde an die Gemeinde Wies ein Antrag für einen Fuß- und Radweg von Wachlehen nach Schweinthal gestellt.

1978 wurde die Gemeinde Wies in die Stadt Miesbach eingemeindet und erste Anträge wurden an die Stadt gestellt:

  • Beleuchtung der Bushaltestelle Wachlehen
  • Geschwindigkeitsbeschränkung an der Einfahrt Wachlehen
  • Errichtung eines 2. Kinderspielplatzes
  • Bau eines Fuß- und Radweges von Wachlehen nach Schweinthal.

1978 bekam das Bushäuschen eine Beleuchtung.

1980 wurde der 2. Kinderspielplatz eingezäunt und die ersten Geräte wurden aufgestellt. 

1982 wurde zum ersten Mal ein Kinderfest durchgeführt mit Unterstützung der Stadt.

1983 wurde die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Bundesstraße ausgeschildert, ebenso ein Überholverbot an der Ausfahrt auf die Bundesstraße.         

1983 wurde der Fuß- und Radweg nach Schweinthal fertig gestellt und von Bürgermeister Hans Schuhbeck eingeweiht.

1984 wurde von Seiten der Vorstandschaft bei der Stadt angefragt, ob Wachlehen nicht an das Kabelfernsehen angeschlossen werden könnte.

Die Mitgliederzahl stieg ständig an und so waren dies 1984, also 20 Jahre nach Gründung, bereits 95 Mitglieder. Auf Anregung der Wachlehner wurde im Jakernhölzl eine Ruhebank aufgestellt.

1985 konnte mit Karl Gegenfurtner jun. das 100-ste Mitglied aufgenommen werden.

1986 erfolgte die Erschließung Wachlehens mit Kabelfernsehen.

1988 wurde in der Siedlung Wachlehen versuchsweise Tempo 30 Zone eingerichtet, diese gilt heute noch. Ebenso wurden 2 Verkehrsspiegel an der Bundesstraße angebracht, damit leichter ausgefahren werden konnte. 

Nachdem die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Bundesstraße von 60 wieder auf 80 erhöht worden war, wurde das Landratsamt eingeschaltet und diese befürwortete das Ansinnen, das Tempolimit wieder auf 60 zu beschränken.

1992 war dann der letzte Ausflug den der damalige Vorsitzende Eberhard Stark organisiert hatte. Dieser ging nach Kelheim und zur Landesgartenschau nach Ingolstadt.

1993 wurde Siegbert Kamseder zum 1. Vorsitzenden und Christl Kamseder als Schriftführerin gewählt.

Eberhard Stark stand als stellvertretender Vorsitzender und Jürgen Adler als Kassier weiter zur Verfügung. Die Mitgliederzahl war auf 125 angewachsen.

1995 Ausflug ins Salzkammergut nach Bad Ischl, 1996 Ausflug nach Südtirol, mit Besichtigung einer Obstlagerhalle und dann noch im Herbst zur Landesgartenschau nach Amberg. 1997 Ausflug nach Hall in Tirol und 2000 an den Wörthersee

1996 schied Eberhard Stark als 2. Vorsitzender aus und Peter Döbler folgte ihm nach.

1999 übernahm Reinhold Merkel das Amt des 2. Vorsitzenden.

2002 wurde der Mitgliedsbeitrag in der Versammlung auf 20 € festgesetzt.

2004 feierten wir mit unseren 156 Mitgliedern unser 40-jähriges Vereinsjubiläum. Der Landesvorsitzende Heinrich Rösl war anwesend und überreichte die Urkunden und Ehrennadeln. Auch ein Ausflug zur Landesgartenschau nach Burghausen wurde organisiert.

2005 wurde in der Mitgliederversammlung beschlossen, den Vereinsnamen auf „Eigenheimerverein Wies-Wachlehen-Miesbach“, kurz „Eigenheimerband WWM“.
In den folgenden Jahren beschäftigten wir uns mit den Themen:
Ein Ausflug nach Berlin und einige Fahrten zu Weihnachtsmärkten wie z. B. an den Wolfgangsee, nach Mondsee und Gut Aiderbichl, ebenso die Osterbrunnenfahrten wurden gut angenommen und konnten kostendeckend durchgeführt werden. In mehreren Versammlungen der folgenden Jahre beschäftigten wir uns mit folgenden Themen: Überleitung der Abwässer in die Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Schlierachtal, die Sanierung der Hausanschlussleitungen und das Einhalten von Tempo 30 in Wachlehen.

2009 gab es einen Wechsel in der Vorstandschaft. Stellvertretender Vorsitzender wurde Dr. Günter Walther und Kassier wurde Georg Wimmer. Die Revisoren Horst Frank und Walter Eberl wurden abgelöst von Gertrud Adler und Reinhold Merkel.

2012 Wir erhöhten den Mitgliedsbeitrag auf 25 Euro, wovon 16,20 Euro an den Landesverband abgeführt werden müssen.

2014 feierten wir mit unseren Mitgliedern unser 50-jähriges Vereinsjubiläum.

2016 verstarb unser langjähriger Vorsitzender Siegbert Kamseder. In der Mitgliederversammlung im März 2017 wurde die Vorstandschaft neu gewählt: 1. Vorsitzender Dr. Günter Walther, 2. Vorsitzender Erich Sterrer, Kassier Christl Kamseder, Leon Walther Schriftführer.

Zum Auftakt der Sommerferien 2017 organisierten wir wieder das jährlich stattfindende Siedlergrillfest in Wachlehen.

2018 haben wir uns für den Antrag der Freien Wähler für ein Volksbegehren zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge engagiert und Unterschriften gesammelt. Außerdem haben wir als Verein einen Einwand gegen die Ausweitung der Wasserschutzzone Thalham-Reisach-Gotzing eingebracht.

Jedes Jahr werden Heizölsammelbestellungen, die Feuerlöscherprüfungen, eine Weihnachtsfahrt und das Siedlergrillfest durchgeführt.

2018 zählt der Verein 196 Mitglieder.

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